Warnstufe – was bedeutet das für die Schulen?

Ministerpräsident Kretschmann hat aufgrund der Hospitalisierungsrate im Land am Mittwoch, den 17.11., die Alarmstufe ausgerufen. Damit gilt in den Schulen wieder eine generelle Maskenpflicht, auch im Unterricht.

Positiver Antigentest – wie geht es weiter?

Zeigt ein Antigentest einer Schülerin oder eines Schülers ein positives Ergebnis, werden die Erziehungsberechtigten umgehend informiert und der oder die Betroffene unverzüglich nach Hause geschickt. Die Erziehungsberechtigten lassen das positive Antigentestergebnis durch einen PCR-Test überprüfen. Die Schule ist über das PCR-Testergebnis unmittelbar in Kenntnis zu setzen. Fällt dieses negativ aus, kann die Schülerin/der Schüler am nächsten Tag wieder zur Schule kommen. Sie/er zeigt das schriftliche Ergebnis vor Unterrichtsbeginn im Sekretariat, damit die Lehrkräfte entsprechend informiert werden können.  

 

 Positiver PCR-Test – wie geht es weiter?

Die Corona-Verordnung Absonderung gibt vor, dass sich mittels PCR-Test positiv getestete Personen unverzüglich selbstständig für eine Dauer von 14 Tagen in Quarantäne begeben müssen. Ein Anruf des Gesundheitsamtes ist nicht notwendig und derzeit oft auch nicht möglich.

Während der Quarantäne erhalten die Betroffenen Fernunterricht über padlet und schul.cloud, wenn das Befinden dies zulässt. Sobald Erkrankungssymptome auftreten, ist die Schule hierüber zu informieren. Erkrankte Schülerinnen und Schüler kommen nicht zur Schule und nehmen folglich nicht am Fernunterricht teil.

Infektionsfall in der Klasse – und die anderen?

Wird eine Schülerin oder ein Schüler in der Schule positiv getestet, wird die ganze Klasse bzw. Kohorte fünf Tage in Folge morgens durchgetestet. Wenn die oder der Betroffene am Tag der positiven Testung oder am Vortag in gemischten Gruppen Unterricht hatte (Ethik/Religion, Fremdsprachen, Sport etc.), wird die Klassenstufe zur Kohorte. 

Infektionsfall in der Familie – wie geht es weiter?

Die Corona-Verordnung Absonderung gibt vor, dass sich alle nicht immunisierten (geimpft oder genesen) Haushaltsangehörigen für eine Dauer von 10 Tagen absondern müssen. Dies gilt auch für nicht immunisierte Geschwisterkinder eines/-r mittels PCR positiv getesteten Schülers/-in. Haushaltsangehörige Kontaktpersonen können sich frühestens ab dem fünften Tag freitesten. Für symptomfreie Schülerinnen und Schüler ist eine Testung mittels Schnelltest ab dem fünften Tag an den Schulen ausreichend, da sie an der seriellen Testung der Schulen teilnehmen. Andernfalls ist am fünften Tag eine Freitestung nur mittels PCR-Test möglich.

Wer am fünften Tag wieder zur Schule kommt, um sich frei zu testen, kommt vor Unterrichtsbeginn zum Büro der stellvertretenden Schulleitung Raum 214 und erklärt, dass sie/er sich am Ende der Mindestquarantänepflicht freitesten möchte.

Erst wenn dessen negatives Ergebnis vorliegt, kann der Unterricht in der Klasse besucht werden.

Bitte teilen Sie als Erziehungsberechtigte dem Sekretariat umgehend mit, ob jemand von einer Quarantänemaßnahme betroffen ist. Nur dann können die Lehrkräfte informiert werden und die Betroffenen über padlet und schul.cloud versorgen.

Wo gibt es weitere Informationen?

https://www.landkreis-karlsruhe.de/Service-Verwaltung/Themen-Projekte/Gesundheit/Coronavirus/

Dort findet man auch viele wichtige weitere Informationen, u. a.   unter der Kachel "Achtung: Positiv getestet und was nun?" die Infoblätter vom Sozialministerium zu positiven Tests.

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