WSG Streifen 100hoch 01

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigten,

es herrscht derzeit viel Unsicherheit darüber, wie mit Klassenarbeiten, die in Präsenz geschrieben werden, umzugehen sei. Hinsichtlich des üblichen Unterrichts haben Eltern und volljährige Schülerinnen und Schüler das Recht, unter bestimmten Voraussetzungen zwischen präsenter und digitaler Beschulung wählen zu können. Wer aufgrund von Risikopersonen im häuslichen Umfeld nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll, erhält Fernunterricht. Bei Klassenarbeiten kann allerdings nicht gewählt werden. Leistungskontrollen sind verpflichtend präsent durchzuführen.

Bei einer Nichtteilnahme aufgrund von Krankheit muss eine elterliche Entschuldigung unmittelbar fernmündlich und am dritten Tag schriftlich vorliegen. Dem Kind wird nach Genesung ein Nachschreibetermin zugewiesen. Liegt nach drei Tagen keine schriftliche Entschuldigung vor, ist die Note Ungenügend zu erteilen. (Notenbildungsverordnung §8 Absatz 5)

Die Präsenzpflicht bei angeordneten Klassenarbeiten und Klausuren ist in der CoronaVO §1f Absatz 6 eindeutig geregelt:

(6) Sofern und soweit Präsenzunterricht stattfindet, erklären die Eltern bzw.  Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler gegenüber der Schule, ob sie die Schulpflicht im Fernunterricht an Stelle des Präsenzunterrichts erfüllen möchten. Die Pflicht zur Teilnahme an schriftlichen Leistungsfeststellungen in der Präsenz kann auch bei einer Entscheidung gegen den Präsenzunterricht von der unterrichtenden Lehrkraft festgelegt werden. Wird keine Entscheidung getroffen, an Stelle des Präsenzunterrichts am Fernunterricht teilzunehmen, bestimmt sich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht nach den Regeln der Schulbesuchsverordnung. Die Entscheidung kann zum Ende des Schulhalb- oder Schuljahres sowie bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse, beispielsweise des Pandemiegeschehens, mit Wirkung für die Zukunft geändert werden.

Eine Nichtteilnahme ohne krankheitsbedingter Entschuldigung ist gemäß NotenbildungsVO §8 (5) als Weigerung zu erachten.

„Weigert sich ein Schüler, eine schriftliche Arbeit anzufertigen, oder versäumt er unentschuldigt die Anfertigung einer solchen Arbeit, wird die Note „ungenügend” erteilt.“

Klassenarbeiten geben Schülern wie Lehrern wichtige Rückmeldungen zum Stand der Dinge. Gerade nach einer längeren Phase der digitalen Beschulung müssen beide Seiten einschätzen können, wo man steht. Daher haben wir uns am WSG für präsente Klassenarbeiten entschieden. Durch strikte Einhaltung der Maskenpflicht bzw. Hygienevorschriften wird dem Bedürfnis nach Sicherheit hinreichend Genüge geleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Endlich