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Am Mittwochabend, den 22. Juli 2020, verabschiedete das WSG bei einer dreistündigen „Zusammenkunft im Freien“, wie es der Schulleiter des Gymnasiums nannte, seine 45 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Schülerinnen mit den besten Abiturschnitten sind in diesem Jahr Anna Lauber und Svenja Mahler. Im Durchschnitt erreichten die Rheinstettener Absolventinnen und Absolventen einen Schnitt von 2,2.

Aufgrund der aktuellen Abstands- und Hygienemaßnahmen, die es während der Corona-Pandemie einzuhalten gilt, wurde ein fundiertes Konzept erarbeitet, das es erlaubte, die Feierlichkeiten so zu gestalten, dass die Abiturientinnen und Abiturienten auch in diesem Jahr einen gelungenen Abschluss ihrer Schullaufbahn erleben durften. Der laue Sommerabend erlaubte es, die Feier vor dem Schulgebäude in einer sehr schönen, besonderen Atmosphäre zu veranstalten.

Der Abend wurde mit einigen Programmpunkten vom Abiturjahrgang gestaltet und organisiert. Durch den Abend führten Carolin Gau und Johannes Schmidt.

Abifeier 02In seiner kurzweiligen Rede ging der Schulleiter, Herr Endlich, auf die Zukunft der Abiturienten in ungewissen Zeiten ein, machte jedoch auch darauf aufmerksam, dass die Abiturphase in Zeiten von Corona gezeigt habe, dass „Phasen der Unsicherheit trotz aller Zweifel und Sorgen durch Mut und Durchhaltevermögen belohnt“ würden und die Absolventen nun „unerschrockener und verwegener“ der Zukunft entgegentreten könnten. Ebenso verlangte Endlich von den jungen Erwachsenen, frei nach einem Zitat Goethes, sich selbst „ein bisschen Stolz und Selbstbewusstsein“ zu verordnen, wenn „Ziele erreicht seien und neue Herausforderungen am Horizont heraufziehen“ würden. Getreu dem Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs forderte der Schulleiter die Abiturientinnen und Abiturienten auf: „Lasst den Geist aus der Flasche, dann werdet ihr euer Glück schon machen.“

Für den diesjährigen Abiturjahrgang hielt die Scheffel-Preisträgerin Amelie Weßbecher eine überwältigende Rede. Sie verglich die Abiturientinnen und Abiturienten mit Weltenwandlern zwischen der Welt der Schule und der Welt, die nach der Schule auf die Absolventen wartet. Die Vergangenheit habe die ehemaligen Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert. „Die kleine Welt des Lernens“ habe ihnen viel abverlangt: Motivation, Frustrationstoleranz und Kraft. Dennoch hätten sie als Schüler auch viel gelernt: Hinterfragen, Kritisieren, Verantwortung tragen, die Welt aktiv mitgestalten.

Sie resümierte: Die Schulwelt „hat ihre Spuren hinterlassen, all die wertvollen Erinnerungen können und werden wir nicht hinter uns lassen. Diese Erinnerungen sind Schlüssel zu dieser Welt und machen uns zu Weltenpendlern. Lasst uns die Welt, die vor uns liegt, gestalten und erleben und gleichzeitig aus den Erinnerungen unserer Schulwelt schöpfen.“

Die Schulgemeinschaft des Walahfrid-Strabo-Gymnasiums gratuliert ihren diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten zum bestandenen Abitur.